Spanntechnik unterstützt digitale Fertigung

Automatisierbare und intelligente Spanntechnik leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Maschinenlaufzeit.

Fachzeitschrift: Fertigungstechnik AT

Sonderausgabe 2018/2019


Spanntechnik unterstützt digitale Fertigung

Hainbuch hat bereits vor Jahren begonnen, entsprechende Spannlösungen zu entwickeln, die sich für die Automatisierung nutzen lassen. Der schnelle Wechsel der werkstückspezifischen Elemente eines Spannmittels durch einen Roboter ist dabei die Grundlage. So können trotz mannloser Fertigung unterschiedliche Werkstückvarianten gefertigt werden.

Um zu rüsten, fährt zum Beispiel die Spindel einer Vertikaldrehmaschine mit dem Spannfutter über die einzuwechselnde Kombination aus Spannkopf und Anschlag, die über einen pneumatischen Impuls innerhalb von Sekunden prozesssicher in das Spannfutter eingewechselt wird. Das zu spannende Werkstück lässt sich dann direkt auf der nachfolgenden Wechselstation abgreifen und spannen.

Der Automatisierungsaufwand ist dank dieser Anordnung minimal, die Maschinen-Flexibilität dafür enorm. Diese einfache Lösung ist auch für Bearbeitungszentren und Horizontaldrehmaschinen geeignet und mit einem vergleichsweise sehr geringen Investment wird eine lange und mannlose Maschinenlaufzeit erzielt.