Politik trifft Mittelstand: hoher Besuch bei Hainbuch

Ein sehr offener und informativer Austausch.

Pressemitteilung

Marbacher Zeitung: Politik und Mittelstand im konstruktiven Austausch | August 2017

 

Am 24. Juli 2017 war Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau – begleitet vom Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Fabian Gramling sowie Vertreter, Thomas Storkenmaier der Stadt Marbach, zu Besuch bei Hainbuch. Sie verschafften sich einen Eindruck über die aktuelle wirtschaftliche Lage, die Perspektiven des Unternehmens und den Herausforderungen, denen sich Hainbuch in den kommenden Jahren stellen muss. Diskutiert wurde unter anderem der Mangel an Nachwuchskräften im Maschinenbau. Sei es für die Ausbildung zum Industriemechaniker oder der allgemeine Notstand an Ingenieuren. Selbstverständlich ist bekannt, dass viele Firmen mit diesem Problem zu kämpfen haben und sich die Lage ohne Präventionsmaßnahmen weiter zuspitzen wird. Vor allem durch die fortschreitende Digitalisierung und der zunehmenden Umstellung auf Industrie 4.0. Für Schütz ist es dennoch wichtig zu hören, was Mittelständler unternehmen und welche Vorschläge sie zur Bekämpfung des Fachkräftemangels haben. Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter von Hainbuch erläuterte, welche Schritte Hainbuch zur Nachwuchsgewinnung und Nachwuchsförderung unternimmt. »Aufklärung für diese Berufe sei besonders wichtig und das ankurbeln von naturwissenschaftlichen und technischen Themen sowie Elektronikfächern in Schulen«, so Rall. Laut neuesten Studien wird es in den nächsten zehn Jahren 750.000 fehlende Fachkräfte vor allem im Bereich der Elektronik und Industrie 4.0 geben. Es ist also klar, dass in diese Richtung noch mehr getan werden muss. Hainbuch ließ durchblitzen, dass sie an der Gründung einer eigenen Industrie 4.0 Firma dran sind, um sich noch besser dem Thema zu widmen. »Die größte Herausforderung wird wohl sein, geeignetes Personal zu finden«, erklärt Rall.


Bestandteil des gemeinsamen Austausches, war auch die viel diskutierte Flexibilisierung der Arbeitszeit in den Medien. Sylvia Rall, kaufmännische Geschäftsführerin bei Hainbuch sieht zweifelsohne Handlungsbedarf bei den Arbeitszeitmodellen und der Reform des Arbeitszeitgesetzes. »Diese passt nicht mehr zum Lebensstil vieler und ist verstaubt. Außerdem wollen Arbeitnehmer Arbeitszeiten, die zu ihrer aktuellen Lebensphase passen, sei es für Pflege und Betreuung in der Familie, mehr Zeit für die eigenen Kinder oder für eine Weltreise«, sagte Rall.


Zum Schluss zeigte Hainbuch noch seinen außergewöhnlichen Imagefilm, der bei Schütz und Gramling sichtlich gut ankam. Schütz meinte, »Wenn man die Firma Hainbuch besucht, spürt man das Besondere. Nicht nur das Gebäude ist imposant und modern, sondern auch die Mitarbeiter und der herzliche Empfang sind großartig.« Schütz und Gramling sehen das Engagement von Hainbuch als vorbildlich für andere Unternehmen. »Wer Arbeitsplätze schaffen und sichern möchte, muss in die Zukunft investieren – und zwar in den Nachwuchs und in eine hohe Qualität der Aus- und Weiterbildung«, so Schütz.